Die Stadt der Metallvögel
Tor Åge Bringsværd
Aus dem Norw. von Lothar Schneider
Suhrkamp 1988
(norw. Orig. 1983)
Dem Tag entgegen
Svend Åge Madsen
Aus dem Dän. von Horst Schröder
Suhrkamp 1984
(dän. Orig. 1980)

Bei Science Fiction denkt man für gewöhnlich in erster Linie an die umfangreiche angelsächsische Buch-, Film-, Fernseh- und Comicproduktion, an Jules Verne, Perry Rhodan und, wenn man es etwas exotischer mag, an Manga und Anime, nicht jedoch an skandinavische Literatur, die für viele vorwiegend Synonym für sozialkritische Krimis und idyllisch bis anarchisch anmutende Jugendbücher bleibt. Science Fiction made in Scandinavia gibt es aber durchaus, darunter sogar moderne Klassiker wie Karin Boyes Kallocain oder Harry Martinsons Aniara. Diese beiden schwedischen Werke sind vermutlich die, die nicht-SF-versierten Skandinavisten am häufigsten einfallen. Fragt man allerdings nach norwegischer oder dänischer SF, besteht die Antwort nicht selten in einem viel sagenden „öhhhhh“. Daher möchte ich euch zwei Romane vorstellen, einen dänischen und einen norwegischen, die ich im Rahmen meiner Abschlussprüfung entdeckt habe, nämlich Tor Åge Bringsværds Ker Shus (Die Stadt der Metallvögel) und Svend Åge Madsens Se dagens lys (Dem Tag entgegen). Beide Texte behandeln im Grunde genommen die selben Kernthemen der Erinnerung, des Erzählens sowie der Zeitwahrnehmung und Geschichtsauffassung, tun dies jedoch auf sehr unterschiedliche Art und Weise, so dass es mir sinnvoll erscheint, sie zusammen vorzustellen.


Bringsværd

Tor Åge Bringsværd ist zusammen mit Jon Bing eine wahre Institution im norwegischen SF-Milieu. Beide Autoren haben seit den 60ern für eine bessere Akzeptanz der Science Fiction im kulturellen Mainstream gesorgt, unter anderem durch ihren Versuch, SF neu zu definieren. So sei Science Fiction laut ihrer Auffassung keine Gattung sondern eine Technik, eine Methode, die vielen Gattungen gemeinsam sei: Märchen, phantastische Literatur, Fantasy, Science Fiction (im engeren Sinne)... SF sei nicht durch besondere Stoffe und schon gar nicht durch die Thematisierung von Technik und Wissenschaft zu definieren, sondern als jede Form von Erzählung, in der der Autor den realistischen Rahmen sprengt, um die Welt anhand phantastischer Elemente besser untersuchen zu können. Bringsværds und Bings Auffassung von Science Fiction wäre also eher dem allgemeineren Begriff der Speculative Fiction gleichzusetzen, wobei nicht nur Genreliteratur sondern auch „Mainstream“ – bin mit dieser Bezeichnung etwas unglücklich, mir fällt aber keine bessere ein – als solche betrachtet werden kann. Aus theoretischer Sicht ist dieser äußerst weiter SF-Begriff eher unbefriedigend, hat aber eine Debatte über SF losgetreten und das Interesse der Verlage geweckt – B&B sind eben keine Theoretiker und verfolgten dazu noch eine, wenn auch lobenswerte, bestimmte Agenda, was sich meist nicht gut mit wissenschaftlichen Ansprüchen verträgt, schon gar nicht auf dem heiklen Gebiet der Gattungstheorie.

B&Bs eigene literarische Produktion ist natürlich auch von dieser Reflexion beeinflusst und so liest sich Die Stadt der Metallvögel, der als postapokalyptischer Roman zur Science Fiction im klassischen Sinne gehört, streckenweise eher wie Fantasy. Der Roman besteht aus den drei Rollen, in denen Rokam, der Erzähler, seine Erinnerungen niederschreibt, wobei der Bericht über seine Abenteuer und die Entdeckung der verlorenen Stadt Ker Shus als Warnung für die jüngeren Generationen gelten soll. In einer Welt, die von einer Katastrophe verwüstet worden ist, erscheint Rokam aber als eine Anomalie, denn er ist der einzige Mensch in unserem Sinne, der überlebt hat. Als Kleinkind von seinem vermeintlichen Vater gerettet und von Felin übernommen und aufgezogen worden, einer der drei Tiermenschenrassen (Felin=Katzen, Kaan=Hunde, Gna=Ratten), die die Erde nun bevölkern, betrachtet sich Rokam jedoch als ein Felin, was nicht zuletzt seine Beziehungen zu den Kaan und Gna prägt.
Durch die Katastrophe sind der kulturelle und technische Zusammenhang der früheren Welt fast komplett verschwunden und nur wenige Generationen später haben die Tiermenschen die entkontextualisierten Fetzen der eigenen Geschichte naiv neu zusammengefügt. So werden frühere Menschen als Götter aufgefasst und im Zuge einer Mythisierung der Geschichte, bei der Realgeschichte, Fiktion und Popkultur gleichgestellt werden, entstehen neue Volkshelden, deren Namen und Abenteuer uns mal schmunzeln, mal die Stirn runzeln lassen. Diese sehr intelligente Reflexion über die Entstehung und Überlieferung von Mythen, Motiven und Geschichte sowie deren Interpretation durch zeitlich und/oder räumlich und kulturell isolierte Rezipienten, die Archäologen, Historiker, Kultur- und Literaturwissenschaftler immer im Hinterkopf behalten sollten, ist die größte Qualität dieses Textes, der als SF ansonsten leider relativ vorhersehbar und mit wenig Sense of Wonder daherkommt. Diese ständige, kritische Beschäftigung mit der Vergangenheit innerhalb einer Zukunftsvision entspricht außerdem Bringværds Auffassung der SF als eine Systemkritik über fiktionale Umwege. Stilistisch wirkt Die Stadt der Metallvögel jedoch mit seinen eher kurzen, einfachen Sätzen ziemlich flach und wird irgendwann langweilig, zumal vieles wiederholt wird, ohne dass dies zu einem besonderen, hypnotischen Rhythmus führt. Schade, denn die Auseinandersetzung mit Mythen und Geschichte ist wirklich lesenswert.


Madsen

Eine Zukunftsvision bietet auch Svend Åge Madsen mit seinem Roman Dem Tag entgegen, allerdings keine postapokalyptische sondern eine utopische. Oder vielleicht doch eine dystopische? Eine endgültige Antwort auf diese Frage kann es wohl nicht geben, denn genau diese Unterscheidung stellt der Text in Frage: Was dem Einen utopisch und positiv erscheint kann von einem Anderen als dystopisch und negativ wahrgenommen werden.

Elef, der Tagebuch schreibende Erzähler, lebt in einer Welt, in der jeder Tag etwas Neues zu bieten und zu bringen hat, fungieren doch Neuigkeit, Kurzweile und Selbstverwirklichung durch Abwechslung als höchste Gebote. Um dies zu garantieren werden allen Individuen jeden Morgen neue Partner, neue Kinder, eine neue Wohnung, eine neue Tätigkeit, sogar neue Freunde und Eltern zugewiesen, wobei jeder abends die Möglichkeit hat, Eindrücke und Wünsche mitzuteilen, auf die bei den darauf folgenden „Vergaben“ eingegangen wird. Berücksichtigt werden ebenfalls grundsätzliche und langfristige Einstellungen wie etwa Schwangerschaftswunsch oder sexuelle Orientierung. Der schlimmste Fehler, der dabei auftreten könnte? Dass man einen ehemaligen Partner zum zweiten Mal als Partner bekommt, denn Bekanntschaften „von gestern“, vor allem intime, verlieren quasi über Nacht ihre Daseinsberechtigung und gelten als etwas Ekelhaftes, Abgelaufenes. Solche Fehler sind aber äußerst selten, denn das Austauschsystem wird vom Supercomputer Madam Datam meisterhaft verwaltet. Sonstige Entscheidungen, Regelungen, Richtlinien in allen erdenklichen Bereichen werden unter den Bürgern selbst auf absolut demokratischer Basis in den jeweils aktuellen Fachgruppen ausdiskutiert und festgelegt und quasi jeden Tag aktualisiert und implementiert. Alles ist wunderbar, alle sind glücklich. Bis Elef anfängt, zögernd, das System in Frage zu stellen und längst vergessene und für die meisten absurd gewordene Konzepte wie Erinnerung, Geschichte und Literatur für sich entdeckt. Und warum sind diese Phänomene eigentlich in Vergessenheit geraten? Und wer kontrolliert Madam Datam?

Madsen hat mit Dem Tag entgegen eine sehr intelligente Kritik unserer stets auf das Neue fixierten Gesellschaft geschrieben, die gleichzeitig mit unseren Erwartungen an die Gattung Science Fiction sowie mit unserem Umgang mit Verschwörungstheorien spielt. Dabei sind die praktischen Aspekte des Systems obsolet – das Buch stammt aus den 80ern – bis abstrus, eine einzige Mischung aus Sense of Wonder und What the Fuck, die witzigen und absurden Situationen und Dialoge häufen sich und Literatur wird als Mehrwert für den Menschen und wichtiger, eigenständiger Wahrnehmungsmodus postuliert. Das Verwirrspiel ist klug und komplett: ein wahrer intellektueller Genuss.


Sowohl Bringsværds Die Stadt der Metallvögel als auch Madsens Dem Tag entgegen erschienen bei Suhrkamps Phantastischer Bibliothek und sind leider nur noch antiquarisch zu erhalten. Im Original erschien Ker Shus bei Gyldendal norsk forlag, Se dagens lys bei Gyldendal.




Je suis tombée récemment sur une excellente émission de France Culture avec Nancy Huston. Elle y parle de son nouvel essai, L'Espèce fabulatrice paru chez Actes Sud, - et qui me tente furieusement - et je vous recommande vivement d'aller, vous aussi, découvrir ce qu'elle a à dire du rapport de l'Humain à la fiction, avant que l'émission ne soit retirée des archives internet; c'est passionnant et son français est un régal.
Bonne écoute et bonne nuit.



Première partie


De son travail d'écrivain il a dit que c'est d'abord celui d'un lecteur assidu qui veut se raconter des histoires. Il conçoit le processus d'écriture comme un acte égoïste puisqu'il écrit ses livres d'abord pour lui, partant d'une idée et se laissant porter par le texte – ce en quoi il ressemble beaucoup à Haruki Murakami, note de la blogueuse –, et ne pense à ses futurs lecteurs qu'au moment de la publication de l'oeuvre. Il a aussi reconnu avoir toujours eu une grande attirance pour les formes littéraires concentrées telles que la parabole, l'apologue, les mythes et les légendes, qui permettent de présenter des histoires à portée universelle. Aussi a-t-il tenté, à travers Les Âmes grises, La petite fille de Monsieur Linh et Le Rapport de Brodeck – qu'il considère comme une sorte de trilogie –, d'évoluer vers ce qu'il appelle un roman-parabole, autrement dit une oeuvre littéraire qui allierait la richesse de l'écriture romanesque à la prégnance et l'universalité de la parabole ou de la légende.

Si Les Âmes grises reste un roman assez classique, il y joue cependant déjà avec la croisée des genres, associant roman pseudo-historique – il n'a effectué aucunes recherches – et pseudo-policier. Ce second genre l'intéressait parce que, titillant notre besoin de savoir, il donne le plus souvent envie de continuer la lecture, quelle que soit la qualité du texte. Mais comme il éprouve toujours une certaine déception lorsque le coupable est enfin démasqué, il a préféré renoncer à une solution définitive dans Les Âmes grises, rompant ainsi avec l'une des conventions les plus importantes du roman policier. Dans La petite fille de Monsieur Linh il change d'angle d'attaque, épure la trame et le style, se rapprochant ainsi beaucoup de la fable ou du conte, et, surtout, accentue la déréalisation amorcée dans Les Âmes grises. Aucun lieu n'est nommé ici, tout indice précis est gommé, ce qui permet à chaque lecteur d'investir le récit de ses représentations propres. Il reprend finalement cet aspect de déréalisation dans Le Rapport de Brodeck, certes dans une moindre mesure, et l'associe à une structure romanesque plus classique. Le texte est cependant aussi influencé par les mythes et les contes – il a mentionné Orphée et Eurydice, les contes yiddish, les légendes rhénanes... – et son universalité tient à la question qu'il pose, à savoir celle de la part d'inhumanité inhérente à chaque homme, et à sa réflexion sur le „Peut-on encore écrire de la poésie après Auschwitz ?“ d'Adorno, c'est-à-dire peut-on recréer du beau après l'horreur ? Selon lui, oui, car la littérature survit à tout, thèse qu'il avait déjà défendue dans la nouvelle „Arcalie“, tirée de Les petites mécaniques.

Vous l'aurez compris, si imaginative qu'elle soit, la littérature est, pour Philippe Claudel, en prise directe avec la vie. Il considère d'ailleurs que le roman est là pour nous ouvrir les yeux, nous réveiller et que l'écrivain doit être un terroriste de l'âme. Il ne croit pas à une littérature simplement apaisante et divertissante, car la société a déjà bien assez tendance à nous endormir comme ça. Il plaide pour un état de vigilance intellectuelle constante et rappelle (cf. aussi les deux nouvelles pré-citées) que ce n'est pas un hasard si les écrivains et les artistes sont toujours parmi les premières victimes des régimes totalitaires.

Voilà en gros sur quoi portait sa conférence, le tout expliqué de façon claire et décontractée et non sans humour. Je connais quelques profs qui feraient bien d'en prendre de la graine... Quant à nos conversations en tête-à-tête, elles ont bien entendu surtout – si l'on fait abstraction d'une bonne dose de vannes et de nonsense – porté sur nos lectures (en cours, passées, à venir). Il m'a conseillé Saturday de Ian McEwan et redonné envie de lire Der schwedische Reiter (Le cavalier suédois) de Leo Perutz. Il a même réussi le tour de force de me persuader de redonner une chance à Marguerite Duras, dont L'Amant m'avait profondément ennuyée et énervée mais dont lui considère qu'elle n'est pas encore reconnue à sa juste valeur. De mon côté, je lui ai recommandé Le buveur de lune de Göran Tunström, Grains de beautés de Frédéric Clément et Drömfakulteten de Sara Stridsberg (dont je suppose qu'il sortira en France sous le titre La faculté des rêves ; à paraître chez Stock). Nous avons aussi constaté que nous avions quelques auteurs en commun comme par exemple Haruki Murakami, Yōko Ogawa et Arto Paasilinna. J'ai d'ailleurs été très agréablement surprise de voir à quel point ses lectures étaient cosmopolites – littérature anglosaxonne, japonaise, scandinave, italienne... Pas étonnant que nous nous soyons si bien entendus.

Lorsque je lui ai demandé quels étaient ses auteurs et ses recueils de référence en matière de nouvelles et de textes courts – question motivée par la lecture récente de Les petites mécaniques –, il m'a répondu Maupassant pour sa maîtrise du genre et la diversité de ton dont il était capable, Chronique des jours désespérés de Pierre Mac Orlan, les textes courts de Mario Rigoni Stern et Tristes revanches de Yōko Ogawa, ce dernier recueil étant, de notre avis à tous les deux, un modèle du genre.

Pour finir, il m'a avoué que le rôle de la Lorraine dans son oeuvre a tendance à être sérieusement exagéré par les journalistes parisiens d'une part et les lecteurs lorrains de l'autre. C'est tellement pratique de mettre les écrivains dans des cases et de leur coller une étiquette. À quand une „AOC“ pour écrivains français non-parisiens ?

Ce fut une délicieuse rencontre, bien trop courte, qui m'aura beaucoup marquée. Merci Philippe pour ces très belles heures.





Je sens que je vais faire des jalouses mais qu'importe : Philippe Claudel était à Kiel lundi et mardi pour lire des extraits de La petite fille de Monsieur Linh et donner une conférence à la fac et je lui ai servi d'interprète. L'évènement était certes prévu de longue date – ce rendez-vous culturel francophone pendant la Kieler Woche est une tradition ; l'année dernière, nous avions reçu Stéphane Audeguy – mais le rôle que j'aurais à y jouer n'a cessé d'être redéfini (jusqu'au dernier moment d'ailleurs). J'ai donc préféré ne pas vous en parler avant, de peur de n'avoir, en fin de compte, rien à vous raconter. Ce qui aurait vraiment été très, très dommage. Mais n'est absolument pas le cas ! Car, après avoir donné un aperçu de sa vie et de son oeuvre au public, j'ai donc joué les interprètes pendant la discussion qui a suivi la lecture, ce qui m'a beaucoup amusée. Et surtout, nous nous sommes entendus comme larrons en foire. En même temps, quand deux Lorrains se rencontrent en terre étrangère et après les petites chamailleries de rigueur à cause de la rivalité légendaire entre Nancy (lui) et Metz (moi), le courant ne peut que passer ;-). Il est charmant, drôle, direct, intelligent, comme on les aime, quoi. Nous avons discuté de tout et de rien avant la lecture, après au restaurant et en le ramenant à son hôtel, le lendemain à la fac... Un vrai régal :-D.

À l'origine, j'avais prévu de l'interviewer pour le blog et finalement j'ai laissé tomber parce que, d'une part, il me restait trop peu de questions vraiment originales à lui poser et, d'autre part, il m'a lui-même avoué avoir parfois tendance à raconter n'importe quoi pendant les interviews. Et puis j'ai tout simplement trouvé beaucoup plus sympa de discuter librement avec lui sans avoir de questions précises à suivre. Il m'a donné carte blanche pour retranscrir et reformuler ses propos comme bon me semble – de toute façon, il prétend ne pas du tout lire ce que l'on écrit sur lui et j'ai peu d'espoir qu'il vienne faire un tour par ici, dommage. Il m'a cependant demandé de relayer deux révélations fracassantes : il n'est né ni en 1962 comme on le dit partout ni en 1969 comme je l'ai prétendu lors de la lecture (lapsus stupide dû au trac), mais bien en 1999. Très mûr pour son âge, ce jeune homme. Et seconde vérité foudroyante pour laquelle je lui laisse la parole : „Mes romans sont beaucoup plus compliqués que moi“. À vous, chers lecteurs doués de facultés intellectuelles supérieures, de décider quoi faire de ces informations capitales.


Trêve de bavardages, je vais donc essayer de vous faire le compte-rendu des parties pertinentes de nos conversations ainsi que de son excellente conférence intitulée „Fiction, apologue, roman“. Philippe Claudel l'a commencée en posant la question du besoin de fiction, de représentations artistiques en tant que constante anthropologique, illustrée par la lecture de la nouvelle „Roman“, tirée de son recueil Les petites mécaniques. Pourquoi écrire et lire de la fiction ? La lecture est à considérer comme un mode de déchiffrement du monde et une rencontre avec l'autre. La littérature quant à elle est un miroir du monde qui provoque l'émerveillement du lecteur. Mais selon lui, si l'on devient écrivain, c'est tout d'abord parce que l'on sait écrire, parce que l'on en a la possibilité technique. Qui maîtrise un quelconque savoir-faire cherche toujours à le mettre en pratique au moins une fois.

Mais qu'est-ce, au juste, que la fiction ? De l'irréel ? Oui, mais peut-on créer de l'irréel pur ? Tout auteur étant réel et toute imagination émanant d'un auteur (ou collectif d'auteurs, cela a ici peu d'importance), cette dernière ne peut être une création ex nihilo. L'irréel pur n'existe pas, car toute imagination, et, par là même, toute fiction et toute littérature, se nourrit d'une expérience de la réalité. La fiction est donc pour lui une distillation du réel par l'auteur et la fiction réaliste un tirage du réel – au sens photographique, passant par plusieurs bains d'expérience et donnant un résultat différent à chaque fois – et non une reproduction de la réalité telle qu'elle est. Il a ainsi insisté sur la rareté de l'objectivité en général et a fortiori dans l'univers romanesque. J'ajouterais à cela que le langage et ses applications, la littérature par exemple mais aussi le journalisme, nous manipulent au moins autant que nous les manipulons et qu'il est nécessaire pour tout lecteur de fiction de s'en souvenir. Il n'y a pas de plus grands faussaires que les écrivains (et artistes) réalistes et naturalistes, qui prétendent donner à voir la réalité alors qu'ils proposent un monde et une image construits de toutes pièces.

Il s'est ensuite penché sur la situation de la littérature française contemporaine. Après avoir expliqué au public largement étudiant le phénomène très formaliste et souvent décharné de l'autofiction – avec toutes ses dérives –, il a fait le constat d'un retour en force de la fiction romanesque en France, mouvance dans laquelle son oeuvre s'inscrit, autrement dit d'un retour à de vraies histoires et des personnages ayant bénéficié d'un certain travail de caractérisation. En somme, d'une redécouverte du roman en tant que quête, voire enquête. Selon cette conception à laquelle j'adhère complètement, écrire des romans (ou nouvelles), c'est avant tout vivre par procuration la vie d'autres personnes/personnages, c'est raconter l'histoire d'un autre. Il a par ailleurs remarqué, et les deux phénomènes sont probablement liés, que règne en ce moment en France une certaine absence d'écoles et de courants littéraires définis et que les tentatives actuelles de regroupement d'écrivains dans telle ou telle catégorie émanent toujours des cercles universitaires et sont en fait des créations arbitraires. Il considère également que la littérature et les choix des lecteurs sont beaucoup plus libres qu'avant, comme en témoigne par exemple l'engouement pour certaines littératures étrangères, dont la littérature américaine. Il y voit aussi un certain besoin d'exotisme, de se sortir d'ambiances trop françaises, et a insisté sur la façon dont le nom des lieux, personnages... décrits dans un roman nous influencent.



A monk, a fox and the King of Dreams

Mercredi, 18 juin 2008


The Sandman: The Dream Hunters
Neil Gaiman/ Yoshitaka Amano
Vertigo 1999
128 p.

I have a confession to make. Before reading The Sandman: The Dream Hunters I had never read anything by Neil Gaiman. As Fashion so accurately remarked a while ago, it is a shame. I am aware of it and I ought to feel dreadful about it, even more so as my favourite geek owns a copy of many of his books and I would perfectly be able to name most of them. But you know the saying „So many books, so little time“ and so it came that The Dream Hunters, which I purchased in Sweden at my beloved SF Bokhandeln, was my first Gaiman. „But why?“, you probably wonder, dear readers, „didn't you pick the first volume of the Sandman series instead? It would have been more logical, if you really wanted to discover the Sandman-world.“ So true, so true, dear readers, it is a excellent question to which I can provide a simple answer. I'm extremely sensitive to artwork and colours and, as much as I like many mangaka and French or Belgian bande dessinée illustrators, I've always disliked the combination of realistic lines and primary or flashy colours so often encountered by artists of the American comic tradition. Of course, there are exceptions – such as Bill Watterson for instance, whose work I truly love – but the illustrators who worked on The Sandman unfortunately don't belong to them. „And what is so different about The Dream Hunters?“, you probably want to ask next. Well, first it is an illustrated novella rather than a graphic novel, and it is illustrated by Yoshitaka Amano, who is Japanese and whose artwork I enjoy very much. And it is a spin-off, which can be read on its own without any further knowledge of the series, and it is inspired by Japanese folktales, which particularly appealed to me.

The Dream Hunters tells the story of a young Buddhist monk living a quiet life on a mountainside until a fox and a badger make a wager and try to make him leave his temple so that either the fox or the badger can take it over. But tricking the monk isn't an easy task and so it sometimes happens that the trickster somehow gets tricked as well. The monk and the fox, who has the ability to metamorphose into a beautiful young woman, thus fall in love with each other and the badger eventually has to give up. But when the fox finds out that a powerful onmyōji, a master of divination and magic, and a prophecy threaten the life of the young monk, she decides to go ask for the King of All Night's Dreaming's help and to sacrifice herself for him. I won't give you any further details about the plot as I wouldn't like to spoil it for you.

Neil Gaiman has written an exquisite and enchanting Kunstmärchen („a literary fairy tale“ as opposed to Volksmärchen „folktale“, which isn't the work of one person in particular but the product of oral tradition) about fear, love, fate, revenge and dreams. In his afterword to The Dream Hunters he claimed that he had retold a Japanese legend but later stated that it actually was a story of his own invention. Be as it may, this novella does blend traditional elements of the folktale such a linear narrative and the three attempts of the fox and and the badger to trick the monk into abandoning his temple with more modern ones like the ambiguous character of the King of All Night's Dreaming and the motivation for the onmyōji's actions. The fox and the badger themselves are two of the most important legendary creatures of Japanese folklore – kitsune and tanuki, actually a raccoon dog rather than a badger –, who often play the role of tricksters, and fox spirits are indeed known to transform into beautiful young women.

But Neil Gaiman isn't the only one who combines traditional and personal elements here, so does Yoshitaka Amano as well. While most of his pictures clearly are influenced by Japanese woodcut prints and brush painting, others reminded me of Gustave Moreau, Arthur Rackham, Edmund Dulac or Gustav Klimt – who themselves have drawn part of their inspiration from Japanese art –, some are quite abstract and gothic fashion seem to have played a important role in the King's design (just like other depictions of Morpheus in the regular Sandman series). His chromatic range varies widely from bright orange and red tones over light blue, green and pink shades to deep browns. He also uses a lot of gold, black and white. As far as the technique is concerned, most illustrations are either watercolour paintings or charcoal drawings, which probably explain why even the most detailed ones remain so fluid. Yoshitaka Amano's artwork is sophisticated, suggestive and gorgeous and he was definitely the ideal artist for such an illustration job.

The tone of the story is a tragic yet strangely calm one and Neil Gaiman's elegant and evocative prose manages to convey all the otherworldliness of the setting without becoming confusing or unsteady. Add to this the enigmatic beauty of Yoshitaka Amano's sumptuous illustrations and you get a timeless and entrancing but sad love story.

I'm well aware of the fact that it probably wasn't a „classical“ introduction to Neil Gaiman's work, but I nonetheless took great pleasure in reading The Dream Hunters and do intend to read further books by this author (Fragile Things, his short-stories collection, could be a good second step).

N.B.: This book is definitely an evening companion and it probably would have been wiser to wait until autumn to enjoy it fully, but oh well, one can't always have everything (I can already schedule a re-reading for september or october though). And I would suggest Tōru Takemitsu's In An Autumn Garden as an appropriate musical accompaniment.

The Sandman: The Dream Hunters is published by Vertigo (DC Comics).
Neil Gaiman also has a blog and Yoshitaka Amano a website with lots of pictures of his wonderful art.



Dass ihr das hier lest ist Fügung.

Vendredi, 30 novembre 2007


xxxHOLIC vol. 3
CLAMP
Aus dem Jap. von Claudia Peter
Egmont Ehapa 2005
(jap. Orig 2003)

Panik! Diesen Monat noch keine einzige Mangarezension geschrieben! Das kann so nicht bleiben. Bevor November auf diesem Blog ein mangaloser Monat wird – wie traurig das wäre! –, will ich euch noch schnell xxxHOLIC von CLAMP vorstellen. Diese Serie ist in Japan abgeschlossen und umfasst 12 Bände, in Deutschland sind bis jetzt 9 davon erschienen und habe nur die ersten 3 gelesen – meine Finanzen weigern sich im Moment leider mitzumachen. Deswegen kann ich euch hier nur meine ersten Eindrücke liefern und keine Gesamtrezension anbieten.

Am Anfang von xxxHOLIC wird der von Yōkai (Geistern) geplagte Gymnasiast Kimihiro Watanuki von einer unwiderstehlichen Kraft gezwungen, ein mysteriöses Haus zu betreten. Dieses erweist sich als der Laden einer extrem gut aussehenden und merkwürdigen (oder besser völlig durchgeknallten) Hexe, Yūko Ichihara, die die Wünsche hereinspazierter Menschen gegen entsprechende Gegenleistung erfüllt. Dem zuerst völlig verdutzten und etwas misstrauischen Watanuki bietet sie zum Beispiel an, ihn von den Geistern zu befreien, die ihn anscheinend sehr attraktiv finden und er nicht nur sehen, sondern auch riechen, hören und berühren kann (was meistens keine angenehme Erfahrung ist). Da ein solcher Wunsch sehr schwierig zu erfüllen ist und Yūko unter angemessener Gegenleistung nicht unbedingt Geld versteht – abgesehen davon, dass Watanuki eh nicht zahlen könnte –, stellt sie Watanuki als Aushilfe (und Koch, Putzfrau...) in ihrem Geschäft an. Ab diesem Moment werden die Welt der Geister und der Begriff des Hitsuzen, auf deutsch etwa Fügung des Schicksals – wobei hier auch betont wird, dass Menschen, trotz eines Einflusses höherer Mächte, für die Folgen ihrer Handlungen verantwortlich bleiben – , anhand von verschiedenen Fällen – also Yūkos Kunden – vorgestellt. Parallel dazu wird angedeutet, dass Watanuki sich durch Yūkos Einfluss im Laufe der Serie ändern wird und dass er für Höheres bestimmt ist als seinen Aushilfejob. Eine Rolle bei dieser Entwicklung werden zudem Shizuka Dōmeki, Watanukis Mitschüler und Rival – die beiden hassen sich zuerst wie die Pest, ergänzen sich aber durch ihre ausgeprägte Gegensätzlichkeit prima – und Himawari Kunogi, eine Mitschülerin der beiden, in die Watanuki verliebt ist.

XxxHOLIC ist ein Seinen (Manga für Erwachsene), der eine gelungene Mischung aus Esoterik, Geheimnis, Fantasy und Humor bietet. Die angesprochenen Themen (Yōkai, Hitsuzen, Verantwortung für die eigenen Handlungen, Multiversum...) sind zwar nichts Neues, werden aber geschickt behandelt. Selbst wenn dieser Manga nicht besonders blutig ist, bleiben Gewalt und Tod dem Leser nicht erspart, wobei Vieles nur angedeutet und eben nicht explizit gezeigt wird. Dieses Verfahren funktioniert eigentlich recht gut und animiert den Leser, zusammen mit der scheinbar kühlen, jedoch von Humor und süßen Elementen (siehe z.B. die wunderschöne Szene mit den Kitsune am Ende des 3. Bandes) kontrastierten Herangehensweise Yūkos, zum Nachdenken. Überhaupt ist xxxHOLIC ein durch stark geprägte Kontraste gekennzeichneter Manga, sei es im Hinblick auf das Figurenpersonal oder auf das Zusammenspiel von Form und Geschichte. So sind die Zeichnungen des CLAMP Studios in diesem Fall (wie auch in Clover, Lawful Drug...) sehr genau und fast ausschließlich schwarz-weiß – also fast ohne Grautöne – und die Erzählweise relativ einfach zu folgen, während das Geschehene und Geschilderte, eben ambivalent ist und auf Unterscheidungen zwischen Gut und Böse verzichtet.

Ich muss xxxHOLIC unbedingt weiterlesen! Die Geschichte der ersten 3 Bände hat mir definitiv Lust auf mehr gegeben (Yūko ist einfach genial) und vom Zeichenstil werde ich einfach nicht müde. Während ich mit dem Stil einiger von CLAMPs anderen Serien wenig anfangen kann (Magic Knight Rayearth, Tokyo Babylon, Cardcaptor Sakura...), haben mich die Sauberkeit und der Fluss der Linienführung in xxxHOLIC mit ihren expressionistischen und Jugendstil-Anklängen völlig erobert. Selbst bei Yūkos unglaublichen Gewänden und bei den verwirrtesten Geisterszenen bleibt sie unter Kontrolle und wird durch eine hervorragende Bild- und Seitenkomposition unterstützt.

Da xxxHOLIC Crossovers mit vielen anderen CLAMP-Serien enthält (Lawful Drug, Tsubasa: Reservoir Chronicle, X/1999...), werde ich mir wohl zumindest einige von ihnen angucken (Lawful Drug und Tsubasa auf jeden Fall). Meine Entdeckungsreise im CLAMP-Universum setzt sich also demnächst fort ;-).

XxxHOLIC erscheint auf deutsch bei Egmont Manga & Anime.



One may often be disappointed or even dispirited by publishers' choices – by what they sometimes do publish or do not publish – but one must also admit, that these people too sometimes have brilliant ideas. Canongate for instance, an independent Scottish publisher of great quality (brings out, among others, Michel Faber's and Yann Martel's books), launched two years ago a magnificent, still ongoing literary project: The Myths series. I've been looking for the right occasion to tell you about this series for months and now I've found it: I've just finished one of the latest books in the series so here we go!

The Myths is an international project involving 39 publishers around the world and reknown authors from many countries. The principle of the project is that every author picks a myth he or she likes or is interested in and re-tells ist in his or her own way. While the first three volumes of the series were published simultaneously by all the 39 publishers, each of them has now established its own particuliar issuing order and frequency.

The books of this series are always a source of literary delight for me and I cannot stop marvelling at the variety of shapes that myths can take when recounted and somehow reinvented by contemporary writers. Myths do appeal to most people, no matter how they are told, because they are universal stories, but this rewriting renders them even more compelling and easier to relate to. Even the one opus I enjoyed least still managed to be interesting and thought-provoking.

Finally, these books are beautiful objects – at least in the export edition from Canongate that I always purchase. The cover design is very original and artistic, the text layout attractive and the paper – nice thick and mild white paper – and print quality both are great.
Here follows a short presentation of each title already published by Canongate:


A Short History of Myth by Karen Armstrong. 2005, 159 p.

First volume of the series. A non-fiction work explaining in a very clear and nice way what a myth is, what its function is, which types of myths there are and how they evolve through time. I enjoyed it very much and really should reread it someday.



The Penelopiad by Margaret Atwood. 2005, 199 p.

In Homer's Odyssey, Penelope lives in her husband's, Odysseus, and her cousin's, Helen, shadow and only plays the part of the faithful wife awaiting her husband's return. Not so here, for Penelop herself is the narrator of the retelling of her story. And her maids, who get killed by Odysseus after he has finally found his way back home, assume the role of the choir, chanting their judgements alongside the main story. Atwood's approach to this myth is deliciously feministic and her words, both powerful and poetic, melt on the tongue, leaving there a bittersweet aftertaste of desillusion.



Weight by Jeanette Winterson. 2005, 151 p.

Winterson's retelling of the myth of Atlas and Heracles is a must read! Alongside Atwood's and Vickers' books I'd say that it is my favourite in this series by now. She manages to write intimistic but still universal prose, mixing together very personal and individual parts and general cultural and scientific references. Her prose as well as the pictures she evokes are overwhelming, which can be cruel and cute at the same time. Her book is imaginative and haunting and its ending scene one of the most beautiful I've ever read.



The Helmet of Horror by Victor Pelevin. Translated from the Russian by Andrew Bromfield. 2006, 274 p.

This, ladies and gentlemen, is a book for literary-inclined geeks! Pelevin has indeed chosen to retell the myth of Theseus and the Minotaur in the form of an internet forum, creating a virtual maze and somehow a new literary form at the cross-section of novel and play – for it is only meant to be read, not to be enacted, but nonetheless doesn't have a narrator – and letting Ariadne create the discussion thread... Lots of nerdy subcultural references here and a very original and challenging read, which I did enjoy but I'm not sure everybody would.



Lion's Honey by David Grossman. Translated from the Hebrew by Stuart Schoffman. 2006, 155 p.

This one is tough and I coudln't enjoy it as much as the others. Don't get me wrong, it was definitely worth buying and reading, but as Grossman recounts and interprets the story of Samson – actually it is more of an essay than anything else – he quotes copiously from The Old Testament and I have big problems with The Bible in general and especially The Old Testament. The Bible is probably the only book I've ever read – in parts only, I will certainly never be able to read the whole of it – that manages to make me sick and to disgust me so strongly and so quickly (one page is all I need to feel bad). It is just so full of hatred and so commanding – I don't like being commanded by anyone and I make no exception in this case either – that I simply can't take it. That said, Lion's Honey is still very interesting and Grossman's analysis of Samson's myth and the parallel he sees between Samson and modern terrorists was extremely thought-provoking. All in all a good if somewhat different opus but flawed for me.



Dream Angus by Alexander McCall Smith. 2006, 173 p.

As the title already gives away, this book retells the myth of Angus, the Irish god of dreams and love. I wasn't familiar at all with this figure so it was a very nice initiation for me. Being a god who will let you see only glimpses of possibilities and thus giving you no real things, Angus is an unpredictable and somewhat unreliable figure. He is known to appear to people when they lower their guard and thus are more receptive – typically when half asleep – and to vanish as suddenly as he came. In McCall Smith's recounting of this story Angus and his influence appear in many forms and the very structure of the text itself, made of different episodes apparently not linked to each other, illustrates his inconstancy. Even if McCall Smith's style didn't appeal to me as much as Atwood's or Winterson's, it was still very nice to read.



Where Three Roads Meet by Salley Vickers. 2007, 197 p.

I've just finished reading this one and, believe me, it's one of the best in this series! Vickers, who has worked as a psychoanalyst, has chosen to rewrite the myth of Oedipus, appointing the seer Tiresias as her narrator and letting him tell his and Oedipus' story to Sigmund Freud himself! I am absolutely no fan of psychoanalysis but this setting is a brilliant idea. Although you know what's going to happen from the start – Freud, extremely weakened and diminished by cancer and terribly afraid of death, will die in the end and Oedipus will kill his father and sleep with his mother no matter what they do to try to prevent it – Vickers manages to write a thrilling story. Her language is subtle and delicate and she spreads hints of humour every now and then, lightening this tragic tale with a playful approach of Freud's methods and obsessions – Tiresias simply rocks as Freud's last patient! Philip Pullman said about Salley Vickers that „She's a presence worth cherishing in the ranks of modern novelists“ (quoted from the bookcover). I couldn't agree more ;-).



Binu and The Great Wall by Su Tong. Translated from the Chinese by Howard Goldblatt. 2007, 291 p.

Still to be read by your favourite book-nymph ;-).





Girl meets Boy by Ali Smith. 2007, 164 p.

Soon to be read too. Retells the myth of Iphis.





En France la série des Mythes est publiée chez Flammarion. Titres parus à ce jour: Karen Armstrong Une brève histoire des mythes, Margaret Atwood L'odyssée de Pénélope et Viktor Pelevine Minotaure.com.

In Deutschland erscheint die Mythenreihe beim Berlin Verlag (gebundene Ausgabe) und dtv (Taschenbücher). Schon erhältlich sind: Karen Armstrong Eine kurze Geschichte des Mythos, Margaret Atwood Die Penelopiade, Jeanette Winterson Die Last der Welt, Viktor Pelewin Der Schreckenshelm, David Grossman Löwenhonig, Alexander McCall Smith Der Gott der Träume, Ali Smith Girl meets boy, Su Tong Die Tränenfrau, Olga Tokarczuk AnnaIn in den Katakomben und Drago Jancar Der Wandler der Welt.

I Sverige publiceras Mytserien av Albert Bonniers förlagen. Följande titlar finns redan: Karen Armstrong Myternas historia, Margaret Atwood Penelopiaden, Jeanette Winterson Tyngd, David Grossman Lejonhonung, Alexander McCall Smith Drömguden och Klas Östergren Orkanpartyt.


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