Der nächtliche Lehrer
Klaus Böldl
S.Fischer 2010
126 S.

Die Geschichte eines Einzelgängers im schwedischen Wald. Wer jetzt robuste, holzfällende Wikinger erwartet, könnte enttäuscht werden, denn sowas gibt es in Klaus Böldls neuem Roman Der nächtliche Lehrer nicht. Nach Abschluss seines Referendariats in Stockholm soll Lennart seine erste Stelle als Kunst- und Religionslehrer – mit Betonung auf dem Fach Kunst – in der kleinen Stadt Sandvika antreten. Während andere sicherlich darüber entsetzt wären, in die dunkelste Provinz versetzt zu werden – Lennart braucht eine Weile, um Sandvika überhaupt auf der Karte zu finden, was dem neugierigen Leser aber glatt misslingt, denn Sandvika existiert gar nicht, zumindest nicht in Schweden –, findet sich der Protagonist schnell damit ab und gewinnt sogar beim ersten Besuch in Sandvika den Eindruck, dass er durchaus dort leben könnte. Ruhig und zurückhaltend genießt Lennart die Nähe der in der schwedischen Einöde allgegenwärtigen Natur mehr als die der Menschen, lernt jedoch eine Frau kennen, die Bibliothekarin Elisabeth, die er heiratet und mit der er sogar ein Kind bekommen sollte, wäre sie nicht hochschwanger in einem Verkehrsunfall gestorben. Was darauf folgt ist die stark elliptische Erzählung einer Trauer über Jahrzehnte hinweg: Lennart zieht sich immer mehr in die Natur und in sich selbst zurück, schreibt sogar ein erfolgreiches – nur bei den lieben Kollegen nicht, denen künstlerische Visionen nicht geheuer sind – naturphilosophisches Buch, Waldgedanken, und geistert durch Stadt und Nacht herum.

Romane über Trauer können leicht in die Pathosfalle geraten, nicht aber Der nächtliche Lehrer. Statt einer psychologischen Studie liefert Klaus Böldl vielmehr eine Art Beobachtungsprotokoll. Wie sehr der Tod seiner Frau Lennart mitnimmt, versteht man erst durch die irritierte bis feindselige Reaktion seiner Kollegen auf sein Verhalten und die jahrzehntelange Wiederholung bestimmter Rituale. Was er genau fühlt, kann der Leser nur erahnen, denn es ist etwas Unsagbares. Diese erzählerische Zurückhaltung wird zwar viele frustrieren, mündet aber keinesfalls in 126 Seiten Leere, sondern erlaubt das Einbetten einer Fülle von Motiven, dank derer Der nächtliche Lehrer zu einem gelungenen atmosphärischen Roman wird. So kommt Lennarts Ankunft in Sandvika, ganz am Anfang des Romans, einem geradezu photographisch oder filmisch vor. Die Hitze, die lange Zugreise, die leeren Straßen und das halb leere Restaurant mit dem stinkenden Stammalkoholiker: Man braucht wirklich nicht viel Einbildungskraft, um die Ankunft des neuen Lehrers in der schwedischen Kleinstadt in den ersten Auftritt eines Cowboys im Saloon eines Präriekaffs im Wilden Westen zu verwandeln. Und Lennarts erster Besuch in der wegen der Maihitze völlig leeren Schule könnte problemlos dem japanischen Kino bzw. Anime entstammen, die solche Szenen zu ihrem Standardrepertoire zählen – allerdings ist diese Ähnlichkeit mit großer Sicherheit ein reiner Zufall und kein gewollter Effekt.

Wie von einem Altskandinavisten zu erwarten ist, finden in Der nächtliche Lehrer aber auch Elemente aus Skandinaviens Frühgeschichte und aus dem Mittelalter Verwendung: Lennart hält sich am liebsten auf einem bronzezeitlichen Grabhügel auf, vertieft sich in der Kontemplation teils religiöser, teils grotesker Kalkmalereimotiven in einer kleinen Kirche, erzählt Elisabeth von der Vorliebe des Werwolfs für schwangere Frauen – der Verzehr eines ungeborenen Fötus soll das einzige Heilmittel gegen Lykanthropie sein – und wird irgendwann zum Wiedergänger seinerselbst. Wer mit Klaus Böldls Forschungsinteressen vertraut ist oder gar seine Veranstaltungen besucht (hat) wird hier also mit großer Freude auf alte Bekannte treffen. Diese Motive dürfen jedoch nicht für eine bloße Forschermarotte gehalten werden. Sie tragen zu einem Verwirrspiel zwischen Realität und Erfindung bei, indem Fakten – der Aufbau von Grabhügeln, die Kalkmalereienmotive, das Faible des Werwolfs für schwangere Frauen (echt in dem Sinne, dass es sich um eine dokumentierte Sage handelt) – in einer fiktiven Landschaft zusammentreffen. Und dieses wird noch durch Entlehnungen aus dem Repertoire des Märchens und des Mythos verstärkt. So erblickt Lennart im Wald mehrmals ein junges Mädchen im roten Kleid und zieht eine Parallele zwischen Elisabeth im Grab und der jungen Frau im Grabhügel, also zwischen seinem individuellen Verlust und einem Wesen aus einer sagenumwobenen Zeit, das längst seinen Weg ins kollektive Gedächtnis gefunden hat, wodurch er seiner Trauer eine mythische Dimension verleiht. Lennarts Figur selbst, die sich vollends der linearen Zeit zu entziehen und sich der zyklischen Zeit hinzugeben scheint, indem ihr nur noch die Jahreszeiten und nicht mehr die Jahre etwas bedeuten, und die zwischen den Welten (Stadt/Natur, Inland/Ausland, Leben/Tod) wandert wie keine andere, übernimmt mythische Züge. Am Ende bleibt eine gespenstische Erscheinung übrig, immer den selben abgenutzten Anzug und die ewig wiederkehrende Aktentasche tragend, die jeder vom Sehen kennt, deren Geschichte aber langsam verloren geht. Selbst Lennarts Buch, dieser internationale Erfolg, scheint verschwunden zu sein, dem Internet keiner Erwähnung wert und für die jüngere Generation somit eine Chimäre.

Zu kritisieren ist an diesem Roman nur wenig: die etwas zu lang geratene erste Beschreibung von Lennarts Wanderungen durch den Wald – Linné und Rousseau lassen grüßen – und vor allem der inflationäre Gebrauch des Ausdrucks „ein wenig“. Call me crazy und pingelig aber selbst bei allem Verständnis für den dadurch erstrebten dämpfenden und nuancierenden Effekt geht mir sowas gehörig auf die Nerven, zumal das gelegentliche Ersetzen durch „ein bisschen“ oder „etwas“ das Problem hätte lösen können. Dessen ungeachtet ist Der nächtliche Lehrer aber ein schöner und kluger Text über Trauer, Kunst und Einsamkeit, der statt Spannung suggestive Kraft und lang nachhallende Bilder bietet. Sehr lesenswert.

Der nächtliche Lehrer erscheint bei S. Fischer.




Le désir et le doute

Vendredi, 6 août 2010


Anna Karénine
Léon Tolstoï
Gallimard 1994 (1952)
Trad. du russe par Henri Mongault
(éd. orig. russe 1877)
928 p.

Anna Karénine a attendu très longtemps que je la sorte des rayons de ma bibliothèque (15 ans), la lecture en fut longue (un gros mois), sans pour autant être laborieuse, et la critique difficile à élaborer. Un roman de la lenteur donc, mais une lenteur nécessaire et librement consentie.

Anna a épousé un homme plus âgé qu'elle, ennuyeux, insensible et qu'elle aime pas. Elle s'éprend de Vronski, un jeune officier libertin, quitte tout pour lui, sacrifie sa relation avec son fils chéri et son statut social pour cet amour fou. Mais le bonheur initial ne dure pas, les contraintes de la réalité, la cruauté de la haute société, les doutes et la jalousie s'acharnent à défaire ce couple, jusqu'au drame final.

Si vous m'aviez demandé ce que je savais d'Anna Karénine ou à quoi je m'attendais avant de le lire, voilà en gros ce que j'aurais répondu. Or ce n'est qu'une partie infime du propos de ce roman qui suit bien deux personnages principaux dans leur recherche d'absolu et non un seul : Anna et son amour adultère, donc, et Levine, tourmenté par son indécision envers la religion et la vie. S'ajoute en outre une kyrielle de personnages secondaires dont les préoccupations et péripéties viennent contraster ou faire écho à la situation d'Anna ainsi qu'à celle de Levine. Cette toile de correspondances complexes est sans doute l'une des charactéristiques les plus marquantes du roman. Tolstoï évite soigneusement les oppositions binaires en bloc pourtant si tentantes et si faciles dès que l'on s'attaque aux différences entre hommes et femmes, riches et pauvres, ville et campagne, science et religion. Ainsi les aventures de Stiva, le frère d'Anna, et le désarroi de sa femme Dolly face à cette situation viennent-ils nuancer et préciser le portrait d'Anna et de ses relations avec Vronski, tandis que le tempérament de ses frères, très différent du sien, ou encore les piques de son ami Stiva forcent Levine à questionner sans cesse les conclusions auxquelles il pensait être arrivé dans son rapport à la vie, la religion et la science.

Et cette subtilité se retrouve à plusieurs niveaux : la ville n'est pas simplement la ville puisqu'il existe un gouffre social entre Moscou et Saint Pétersbourg, tout comme l'expérience de la vie à la campagne est bien différente selon que l'on est propriétaire terrien, noble en villégiature ou ouvrier agricole. De même que le questionnement religieux de Kitty n'a rien à voir avec celui de Levine, son futur époux. Et vraiment, ce n'est là que le début d'une très longue liste. Il en résulte un incroyable dynamisme psychologique, une véritable étude de la condition humaine (qui d'ailleurs n'est pas sans rappeler les stades de la philosophie de Kierkegaard ; fin du cours de philo, promis) mêlant destins individuels et portrait lucide des transformations d'une société.

Ce qui frappe chez Tolstoï, c'est la modernité de ses questionnements. Ainsi l'esprit scientifique et rationnel de Levine empêche-t-il celui-ci de croire en Dieu, ou même d'ailleurs de s'intéresser à la vie mondaine. Il est en quête de sens réel, au-delà des conventions et de ce à quoi la société accorde de l'importance. Mais comme ni l'engagement politique, ni la religion ne peuvent le satisfaire – même la science n'est pas toujours assez –, Levine souffre, envisage le suicide, se ravise. C'est une espèce de mystique – il est sensible à l'aura des églises par ex. – athée que le doute ne lâchera jamais et en cela pour moi le personnage le plus intéressant du roman – et le double fictif de Tolstoï. Sa quête est universelle, contrairement aux préoccupations d'Anna qui, pour révolutionnaire que soit son personnage, restent d'ordre individuel. C'est en effet avec une société concrète et particulière, donc avec des lois arbitraires, que celle-ci est aux prises, et non, comme Levine, avec un questionnement métaphysique. Cela ne signifie bien sûr pas que son combat, ses doutes ont moins de valeur que ceux de Levine. Toutefois il faut bien noter que Tolstoï ne remet pas en cause l'association classique de l'homme avec le monde et de la femme avec la sphère privée et les relations sociales. Le fait qu'Anna semble à un moment tenter une incursion dans un domaine masculin, celui de l'architecture, pour lequel elle se passionne sous l'influence de Vronski n'y change rien puisque les raisons qui la poussent à s'y intéresser sont elles aussi caractéristiques de cette vision de la femme : elle le fait pour plaire à son amant et le seconder dans ses travaux, et non pour elle-même – ce qui serait déjà un signe d'émancipation – ou pour apporter quelque chose au monde.

Si le récit de l'aldutère d'Anna, que Tolstoï ne condamne pas, illustre une évolution douloureuse mais réelle des mœurs (tous ne sont pas contre elle), les limites de cette émancipation sont flagrantes et profondément ancrées dans l'esprit d'Anna. On comprend donc parfaitement que cette femme pourtant intelligente et courageuse devienne peu à peu odieuse et jalouse dès que son amant ne lui accorde plus toute son attention – il a tout bêtement une vie, des engagements à respecter. S'il la quitte il ne lui reste plus rien. J'ai en revanche beaucoup plus de mal à comprendre comment Anna a pu tomber à ce point amoureuse de Vronski ; si je lui reconnais volontiers une évolution très positive dans la dernière partie du roman, il a tout de même passé une bonne partie du texte à jouer les bellâtres insignifiants et lâches. Elle aurait mérité mieux.

Mais que la lectrice/le lecteur s'amourache ou non d'Anna et/ou de Vronski (ou pourquoi pas de Levine), Anna Karénine mérite entièrement son rang de chef-d'œuvre de la littérature mondiale. Ecrit dans un style désarmant de fluidité et d'intelligibilité, c'est un roman subtil et prenant de bout en bout dont j'ai eu tort de repousser si longtemps la lecture.

Anna Karénine est disponible en français chez Gallimard (entre autres), collection folio classique.

Les avis de Magda, Bladelor et Keisha.





Nota Bene: BiLLet MULtilinGUE / mulTILINgual PoST / MEHRsprachIGER EinTRag / FlerSPRÅkigt inlÄgG



Sanningen om Sascha Knisch
Aris Fioretos
Norstedts 2002
334 s.
Sanningen om Sascha Knisch är andra delen av Aris Fioretos trilogi om kropp och vetenskap. Jag har läst den första delen, Stockholm noir, som handlade om hjärnan och spelade i Stockholm på 1920-talet, för några år sedan och tyckte att den var mycket intressant, fast inte precis lätt att läsa. Sanningen om Sascha Knisch är ännu bättre – och inte mindre krävande – och handlar, som titeln på boken redan antyder, om Sascha Knisch, en ung österrikare som jobbar som filmmaskinist i Weimarrepublikens Berlin. Och som gärna klär sig som kvinna, något han får göra endast hemligt. Därför besöker han en minette, Dora, som ska visa för honom hur man „blir“ kvinna. De blir till och med vänner men hon dör/blir mördad – man vet inte så riktigt – medan han gömmer sig halvnaken i hennes garderobe... Sen berättar Sascha om sitt och Doras liv, om allt som händer kring dem i Berlin på den tiden och har med kön som biologisk och social kategori och med sexualitet att göra. Å ena sidan finns hälsorådets Froehlich (en fiktiv version av Magnus Hirschfeld) Stiftelse för Sexualforskning och undersökningen av „det gråa könet“, å andra sidan Horst Hauptsteins fascistiska „Brödraskap“ och dess strävande efter den 100-procentiga manlighet och „testklarnas triumf“ (ett programmatiskt uttryck).

Allt beror på tolkningen i Sanningen om Sascha Knisch, för ingenting är som det ser ut: en stad är inte bara en stad utan ett tecken, en symbol för kroppens vetenskapliga undersökning; en man inte bara en man och en kvinna inte bara en kvinna, utan en konstruktion. Till och med Saschas labyrintiska berättelse måste tolkas och det blir klart att det inte går att veta säkert vad som är sant, för alla ljuger, framför allt Sascha. Signaler för att texten är en (lekfull) fiktion som man inte får tro på finns överallt: till ex. vissa namn (Karla Manetti d.v.s. „Manna“) eller epilogen till Saschas berättelse som presenteras som „bihang“, alltså ett uttryck för testiklar som används flera gånger i romanen. Och Sascha själv verkar lite konstig som figur: med allt som händer i hans liv kunde man tänka sig, att han, som dessutom är berättaren, skulle känna och undersöka starka emotioner. Men så är det inte, han visar hellre kroppsliga, somatiska symptomer som smärta eller upphetsning än psykologiska variationer som till ex. sorg.

Jag tyckte jätte mycket om hur Aris Fioretos undersöker förhållandet mellan vetenskap, sexualitet, politik, världshistoria, moral och konst och om hur han blandar historiska – köns och könsidentitetens reducering till en viss sexualorientering – och moderna – kön som konstruktion med flytande gränser – könsteorier. Sanningen om Sascha Knisch är en mycket intelligent och ibland rolig roman som jag skulle rekommendera till alla Berlin- och köns(teori)intresserade.

Sanningen om Sascha Knisch publiceras av Norstedts.



La vérité de Sascha Knisch
Aris Fioretos
Le Serpent à plumes 2008
trad. de l'anglais par Anne Damour
448 p.
La vérité de Sascha Knisch est le deuxième volet de la trilogie d'Aris Fioretos (auteur suédois contemporain d'origine gréco-autrichienne) sur le corps et la science. J'ai lu le premier volume Stockholm noir (non traduit en français), dans lequel il était question du cerveau et du Stockholm des années 20, il y a quelques années et l'avait trouvé très intéressant bien que pas évident à lire. La vérité de Sascha Knisch est encore meilleur – mais non moins exigeant – et raconte l'histoire, comme le titre l'indique, de Sascha Knisch, un jeune Autrichien travaillant comme projectionniste dans le Berlin de la République de Weimar. Et qui aime s'habiller en femme, une activité bien entendu secrète qui l'amène à solliciter l'aide d'une professionnelle, Dora, qui doit lui apprendre comment „devenir“ une femme. Leur relation se transforme petit à petit en amitié mais Dora meurt/est assassinée – on ne sait pas trop – tandis que Sascha est caché, à moitié nu, dans le placard de la jeune femme... Sascha fait ensuite le récit de sa vie et de celle de Dora ainsi que de toutes les explorations du genre, du sexe et de la sexualité entreprises à l'époque à Berlin. On y trouve d'un côté la Fondation de Recherche Sexuelle du docteur Froehlich (une version fictive de Magnus Hirschfeld) et son étude du „sexe gris“, d'un autre la „Brödraskap“ (société fraternelle) fascite de Horst Hauptstein cherchant à atteindre la virilité maximum et „le triomphe des testicues“ (tout un programme).

Dans La vérité de Sascha Knisch, tout est une question d'interprétation, car les apparences y sont trompeuses : ainsi la ville n'y est-elle pas seulement une ville mais aussi un signe, un symbole de l'exploration scientifique du corps ; un homme n'est pas seulement un homme de même qu'une femme n'est pas juste une femme mais une construction. Pareil pour le récit labyrinthique de Sascha qui exige, lui aussi, un travail d'interprétation. Il apparaît en effet assez vite que l'authenticité des faits relatés est loin d'être garantie, car tout le monde ment, Sascha le premier. Les signaux indiquant que le texte est une fiction ne manquent pas, qu'il s'agisse par ex. de jeux de mots dans certains noms (Karla Manetti, „Karl“ signifiant à l'origine „homme“) ou bien de l'épilogue au récit de Sascha intitulé „bihang“ (soit „annexe“, mais n'ayant pas lu la traduction française je ne sais pas quel terme exact la traductrice a choisi), une expression employée plusieurs fois dans le roman comme synonyme de „testicules“. Sascha lui-même est un personnage un peu étrange : avec tout ce qui lui arrive et étant qui plus est le narrateur de sa propre histoire, on pourrait penser qu'il serait sujet à de très fortes émotions et qu'il tenterait de les analyser. Or ce n'est pas le cas, puisqu'il exhibe plutôt des symptômes physiques, somatiques tels que la douleur ou l'excitation (sexuelle) que des états psychologiques tels que le deuil.

J'ai beaucoup apprécié la façon dont Aris Fioretos étudie les relations existant entre science, sexualité, politique, histoire, morale et art ainsi que la mise en contraste de théories historiques du genre – soit la réduction du sexe et du genre à une certaine orientation sexuelle – avec d'autres plus modernes – soit le genre (et le sexe) en tant que construction aux limites difficiles à établir. Voilà un roman intelligent et parfois drôle que je recommande à tous ceux et celles que Berlin et les théories du genre intéressent.

La vérité de Sascha Knisch est paru au Serpent à plumes. A noter qu'Anne Damour a établi la traduction française à partir de la version anglaise du texte réalisée par Aris Fioretos lui-même.

The author's website (auf deutsch, in English, på svenska).





Et si l'habit faisait le moine ?

Lundi, 28 juin 2010


La Harpe de Birmanie
Michio Takeyama
trad. du jap. par Hélène Morita
Le Serpent à plumes 2006 (2002)
(jap. orig. 1948)

A ceux que les bruits éléphantesques des vuvuzelas insupportent je propose de plonger dans l'univers musical – et littéraire – au combien plus subtil de La Harpe de Birmanie (Biruma no tategoto) de Michio Takeyama. Ce roman basé sur des récits de soldats japonais ayant combattu en Birmanie pendant la Seconde Guerre Mondiale est un classique de la littérature japonaise. On y suit les pérégrinations d'une compagnie japonaise un peu spéciale à la fin de la guerre et durant son passage dans un camp de prisonniers tenu par les Anglais avant son rapatriement au Japon. Je dis un peu spéciale car cette compagnie chante, pendant ses missions et ses temps de repos, pour communiquer dans la jungle ou pour préserver la bonne entente au sein de la troupe et éviter le désespoir. Cette activité artistique peu commune est le fait de deux hommes, le capitaine-chef de chœur et le caporal Mizushima. Ce dernier étant naturellement doué pour la musique, il construit avec les moyens du bord divers instruments, dont la fameuse harpe birmane, pour lesquels il compose les accompagnements les plus exquis. Armé de sa harpe et vétu d'un longyi, le vêtement traditionnel birman, Mizushima, à qui un teint hâlé et des yeux clairs confèrent une certaine ressemblance avec les autochtones, n'a aucun mal à se faire passer pour un Birman, un énorme avantage pour qui veut se déplacer incognito en territoire ennemi. Mais lorsque le Japon capitule, cette compagnie est faite prisonnière et apprend par les Anglais qu'une autre troupe, n'ayant pas encore eu vent de la défaite de sa patrie, continue à se battre dans la montagne. Souhaitant empêcher un massacre inutile de ses compatriotes, le capitaine obtient des Anglais la permission d'envoyer Mizushima en mission de secours : il doit tenter de convaincre l'autre compagnie de se rendre. La compagnie chantante est elle transférée dans un camp de prisonniers, le temps passe et Mizushima ne revient pas. Les informations sur la bataille dans la montagne sont difficiles à obtenir et surtout impossibles à vérifier. Mizushima est-il blessé ? Mort ? A-t-il pu accomplir sa mission ? A-t-il déserté ? Des mois durant, la compagnie chantante attend le retour du caporal, perdant lentement l'espoir de jamais le revoir. Jusqu'au jour où, pendant ses heures de travaux forcés, elle tombe nez à nez avec un moine birman aux traits étrangements familiers... ou peut-être pas... ou peut-être que si....

Ecrit dans un style assez terre à terre qui ne paye pas de mine, La Harpe de Birmanie est un récit de guerre des plus intelligents et des plus subtils, emprunt de valeurs humanistes. Il constitue bien sûr un hymne aux bienfaits d'une expérience collective de l'art. Ainsi la pratique du chant permet-elle aux membres de la compagnie de Mizushima de garder leur individualité tout en renforçant l'esprit de camaraderie, contrairement à la compagnie totalement fanatisée qu'il tente de sauver dans la montagne. Le destin de Mizushima quant à lui permet à Takeyama d'explorer, peu de temps après les faits – le roman date de 1948 –, les questions de responsabilité individuelle et collective, de devoir, de dilemme moral et de patriotisme d'une manière étonnamment posée et lucide. Takeyama a choisi, plutôt que d'entrer dans de grands discours abstraits sur la guerre et la paix, de rendre compte des pensées et des doutes de ceux qui ont vécu le conflit sur le terrain, avec toutes les nuances et les situations ambiguës que cela implique. Le seul à répondre concrètement, par ses actes mêmes, aux questions morales posées ici est Mizushima. Mais il est clair que ce choix est le fruit d'une recherche et d'un questionnement individuels nécessaires qu'aucune solution toute faite, qu'aucune pensée prête à l'emploi ne saurait remplacer.

Takeyama propose également une réflexion très intéressante sur la modernité et le processus de modernisation d'un pays. Pendant leur capativité, les soldats japonais ont tout loisir d'échanger leurs avis sur leur patrie et sur le pays dans lequel ils sont venus combattre. D'un côté la vie birmane, humble et pauvre, inspirée par un respect profond pour les enseignements du bouddhisme et prémoderne, de l'autre la société japonaise, active et contraignante, à la discipline toute militaire mais dont le processus de modernisation fut rapide et est encore très récent (depuis le début de l'ère Meiji, 1868-1912). Le texte évite tant l'écueil de l'apologie d'une pensée impérialiste soi-disant vectrice de modernité bienfaisante que celui d'un discours naïf de retour à la terre, à un état prémoderne jugé plus „naturel“. En effet, bien qu'il se trouve parmi les soldats de la compagnie chantante des tenant de ces deux idéologies, ceux-ci ne représentent qu'une partie des voix s'exprimant. S'y mêlent des opinions de soldats plus modérés et surtout plus lucides qui, bien que conscients des défauts de la modernité et des horreurs qu'elle engendre – et dont ils ont été les témoins directs –, se rendent bien compte qu'il est trop tard pour effectuer un retour en arrière. La discussion est équilibrée et tout consensus se révèle impossible, même au sein d'un petit groupe de prisonniers de guerre. Au-delà de l'évolution souvent lente des mentalités, c'est d'un changement radical dans la conscience des peuples dont il est question ici, un débat tout à fait transposable à notre époque.
La Harpe de Birmanie est à juste titre un classique de la littérature japonaise. D'abord facile malgré la gravité des sujets traités, sa finesse psychologique et son humanité touchent le lecteur tant émotionnellement qu'intellectuellement. Un récit d'une grande force.

La Harpe de Birmanie paraît au Serpent à plumes dans la collection Motifs.

Le roman a par ailleurs été adapté deux fois au cinéma par le même réalisateur (!), Kon Ichikawa: en noir et blanc en 1956 puis en couleur en 1985.

L'avis d'Ajia.





Sense and Sensibility and Sea Monsters
Jane Austen/Ben H. Winters
Quirk Classics 2009
344 p.

Opinions differ about the pertinence of classics' reinterpretation or sampling: some are horrified at the mere idea of THE CLASSIC being altered, others find it amusing and many simply don't care. Being neither a Jane Austen enthusiast nor even a reader of her works, I wasn't going to rave about the unholiness of this sea monsters invasion. And given my love of postmodern literary weirdness, I certainly wasn't going to stand by and pretend not to be interested. So being amused it was, and indeed I had to laugh directly at the first page:

„The late owner of this estate was a single man, who lived to a very advanced age, and who for many years of his life had a constant companion and housekeeper in his sister. Her death came as a surprise, ten years before his own; she was beating laundry upon a rock that revealed itself to be the camouflaged exoskeleton of an overgrown crustacean, a striated hermit crab the size of a German sheperd. The enraged creature affixed itself to her face with a predictably unfortunate effect. As she rolled helplessly in the mud and sand, the crab mauled her most thoroughly, suffocating her mouth and nasal passages with its mucocutaneous undercarriage. Her death caused a great change in the elderly Mr. Dashwood's home.“ (p. 7)

A very promising start, I should say, for this augmented steampunk/horror version of Elinor and Marianne Dashwood's youthful search for the ideal match. Or so I thought but I was soon to be proven wrong. The world in which the Dashwoods live is under constant threat of sea creature attacks and the Devonshire coast is known to be one of the most dangerous places in Great Britain. It's been like that since the Alteration took place, what- and whenever that may exactly be.* But at the same time, the whole of humanity and especially the wealthy part of it seem to be unable to restrain from exploring the seas and engages in risky behaviour all the time, be it walking along the beach, or living on small, unshielded islands or even building a submarine station. So it comes that Barton Cottage, the new home to the Dashwood sisters after the cohabitation with their half-brother Sir John Dashwood and his wife in the family house proved impossible (daddy got half eaten by a shark, leaving the sisters not much money and John the house) is situated on a tiny island off the Devonshire coast; while the place to be seen at isn't London but Sub-Marine Station Beta, a city built on the bottom of the sea, under a giant glass dome, off the Welsh coast. And this kind of alterations goes for the characters as well as the places. Being a good swimmer for example is a bonus for women willing to marry a good party. Colonel Brandon isn't only old but also afflicted by tentacles on his face, while Willoughby the libertine is a treasure hunter, never to be seen without his diving helmet and flippers. And the favourite topic of conversation, besides who is going to marry whom and to what conditions, is pirates and shipwrecks.

Well, some of you will probably hate me for saying this but the Sense and Sensibility-part of the novel is utterly dull! The Dashwood sisters (and the rest of their family, and Mrs Jennings, and Willoughby, and Edward etc. etc.) are unsufferable. I mean, how self-absorbed can one get?! And don't try to blame that on the sea monsters because they actually made the story better for me (I checked many scenes in the original version and it was even worse). All that marriage/how-much-money-will-(s)he-get-blahblah is the most boring topic there is. The only character I did care about (a bit) was Colonel Brandon, which means the one who was the most tormented by the whole sea monster addition! The tentacle-thing was indeed delightful in its sexual character:

„Colonel Brandon, who had a general inivitation to the docking station, was with them almost every day. He came to look at Marianne and talk to Elinor, who often derived more satisfaction from conversing with him than from any other daily occurence. At the same time she saw with much concern his continued regard for her sister. She noted that his appendages at times seemed to stiffen a bit when he chanced to glance upon Marianne, as if excess blood were flowing into them. It grieved her to see the earnestness with which he often watched Marianne, and discomfited her to see the aforementioned tentacle-stiffness; his spirits were certainly worse than when at Deadwind.“ (p. 157-158)

Sense and Sensibility and Sea Monsters had some truly hilarious moments – whenever the characters' response to sea monster threats was completely inappropriate – but the rather fun b-movie horror was blunted by the dreadfully uninteresting romance that bored me to death.

*There is no real explanation of how it actually came to the Alteration or when. The book refers to legends, theories and studies about its origin but nothing conclusive. One possibility though is to interpret it as a sign of metaficition: it's not just meant as an alteration of animal behaviour and so on but as the very alteration by Ben H. Winters of Jane Austen's work, which of course would be quite clever!

Sense and Sensibility and Sea Monsters is published by Quirk Classics.






Sarah
Otomo/ Nagayasu
Aus dem Jap. übersetzt von Junko Iwamoto-Seebeck und Jürgen Seebeck
Carlsen 1996
(jap. Orig. 1990)

Ende April fand der 12. Anime Marathon in Brehna statt und da ich dieses Jahr ziemlich oft als Aufsicht in der Mangabibliothek saß, habe ich sogar Zeit gehabt, eine Serie (soweit vorhanden) durchzulesen, nämlich Sarah von Kastuhiro Otomo (Text) und Takumi Nagayasu (Zeichnungen).

Als Scharen von Menschen versuchen, ihre durch Anschläge beschädigten Raumstationen zu verlassen, um notgedrungen auf eine längst vergiftete Erde zurückzukehren, wird Sarah von ihren drei Kindern, Harato, Satoko und Tsumuri getrennt. Sie behält bei sich nur ihr letztes Kind, einen Säugling, und muss fliehen. Was damals passiert ist, was Sarah auf ihrer Flucht erlebt hat, erfährt der Leser erst später und nur partiell. Als wir Sarah einige Jahre nach den Anschlägen auf der Erde wieder begegnen, ist sie eine rätselhafte Einzelkämpferin geworden. Der Händler Tsue ist ihr einziger Weggefährte, dem sie sich aus praktischen Gründen – er besitzt einen LKW – angeschlossen hat. Zusammen reisen sie durch Wüsten, halb leere Städte und Kriegszonen, sie auf der Suche nach ihren Kindern, er auf der Suche nach guten Geschäften, und werden bei jeder Etappe mit dem Zerstörungspotential menschlichen Machtstrebens aufs Neue konfrontiert.

Leider hat Carlsen die Veröffentlichung der deutschen Übersetzung von Sarah nach 14 (sehr schmalen) Bänden im 25x16,6 cm Format unterbrochen, so dass ich nur einen Teil der Serie bewerten kann (alle Bände sind gespiegelt, anders aufgeteilt als im Original und ich werde den Verdacht nicht los, dass die Übersetzung nicht ganz sauber ist, hören doch viele Sprechblasen mitten im Satz abrupt auf... so hat man es eben in den 90ern gemacht... und heute ist die Serie natürlich vergriffen). Aber was ich davon lesen konnte, immerhin einen Großteil der Serie, war beeindruckend. Angefangen mit der Hauptfigur, denn wenn das allgemeine postapokalyptische Setting samt Figur, die nach etwas Verlorenem sucht, nicht gerade revolutionär ist, so ist die Entscheidung für eine Protagonistin statt eines Protagonisten in einem solchen Kontext eher selten. Man mag natürlich argumentieren, dass die Betonung von Sarahs Mutterrolle wiederum das alte Klischee der Mutter bestätigt, die alles tut, um ihre Kinder zu schützen, gar nur noch um ihrer Kinder willen lebt. Und das würden sogar die ersten Bände der Serie tendenziell bestätigen. Nur wird dieses Klischee bald durch Sarahs Konfrontation mit anderen „Müttern“ relativiert und durch die Auseinandersetzung mit Kindsmord, Prostitution und Notlagen unterwandert. Selbst das Bild des Kindes als gutes, unverdorbenes Wesen, das man nur lieben kann und sogar lieben muss, wird hier demontiert. Sarah ist keine perfekte Mutter und auf keinen Fall eine Frauenfigur, die sich auf diese eine Rolle reduzieren ließe. Groß und stark, in einem Umhang gehüllt, der auch sämtlichen Spacepirates und Vampirjägern des Mangauniversums stünde, tritt sie vor allem als wortkarge Kämpferin auf – und wie sie da kämpft! - und wird durch eine Umdeutung des Motivs der abgeschnittenen Brust mit den Amazonen assoziiert. Und überhaupt ist eine solche Untersuchung von Weiblichkeit im stark männlich dominierten Science-Fiction-Genre, dazu noch im Zusammenhang mit einem Krieg, in den sich auch Sarah einmischt, für mich ein Grund zu jubeln. Die einzige vergleichbare Figur, die mir im Bereich Manga/Anime spontan einfällt, ist Miyazakis Nausicaä.

Sarah ist aber nicht nur ein thematisch sondern auch graphisch, dank Nagayasus realisitschen und souveränen Zeichenstils, hervorragender Manga. Ob Porträts, Landschaften, Mengen, Explosionen oder Kampfszenen, alles ist perfekt gezeichnet. Sowohl auf der Panel- als auch auf der Seitenebene zeigt Nagayasu einen grandiosen Sinn für Komposition und Dynamik. Einige Ganzseitenillustrationen erinnern absichtlich an Propagandaplakate, so dass die Mechanismen totalitärer Diskurse hier auch auf graphischer Ebene entlarvt werden.

Wer Science-Fiction mag und/oder auf der Suche nach Mangas mit starken Frauenfiguren ist, sollte auf jeden Fall Sarah lesen. Und wer französisch lesen kann, hat sogar die Möglichkeit, die Serie zu Ende zu lesen, denn Delcourt hat sie, im Gegensatz zu Carlsen, abgeschlossen (dabei muss man allerdings beachten, dass Band 14 in der deutschen Fassung Band 8 in der französischen entspricht, welche insgesamt aus 11 Bänden besteht). Hoffentlich werde ich selbst irgendwann dazu kommen, mir die restlichen drei Bände auf französisch zuzulegen...





SkyPoint
Phil Ford
BBC Books 2008
256 p.

Once again defying the laws of chronology, I find myself reviewing Phil Ford's SkyPoint, read this weekend, before Almost Perfect and Beautiful Chaos, the two other Torchwood/Doctor Who novels I got from Karine as part of the Doctor Swap and swallowed instantly, back in December. Oh well, what fun would life be without a bit of challenge and creative chaos?

SkyPoint is the name of a brand new and exclusive apartment block in Cardiff Bay, in which Rhys would very much like to live. Unfortunately, the place has two major drawbacks, apart from being quite expensive, as revealed right away during Gwen's and Rhys's visit: first, there lives Besnik Lucca, an archcriminal against whom the police, to Gwen's dismay, has never been able to prove anything; second, sudden disappearances out of closed, windowless rooms seem to be quite a trendy activity in this part of Cardiff... how strange! To investigate the matter more closely, Toshiko and Owen move in together, pretending to be happy newlyweds, and discover that walls not only have ears but also a huge appetite...

So, where shall I start the massacre... 'cause this one was, unlike The Twilight Streets and, to a lesser extent, Almost Perfect, quite a bad one. The plot became too obvious way too soon while the Torchwood team struck me as particularly slow on the uptake on this one and it can't exactly be praised for its originality as it drew heavily on those of some Torchwood episodes (Owen's death all over again). It also suffered from minor continuity errors – the alien lock-opening device – or at least inconsistancies – the pestilence of decomposing human organic matter in the ventilation ducting is bound to cause inconvenience to the whole building, right? Well, apparently, no – as well as from a lot of redundancies. Despite the fact that the action of SkyPoint has to be taking place between Something Borrowed (S2 E9) and Out of the Rain (S2 E10), the novel shows disturbing overlapses with Fragments (S2 E12): Either you haven't seen Fragments before reading the book and thus the episode will be somewhat spoiled for you or you read it afterwards and will find these passages quite superfluous. Even more so as some of them (mainly Owen's and Toshiko's pasts, as those are the characters most explored in this book) are mentioned several times. Sadly, redundant is also one of the terms that describe Phil Ford's style best – alongside naive and formulaic. For example the Torchwood team seems to have a lot of trouble „getting used to“ things, be it marriage, death or lack thereof, sometimes even twice or thrice a page. And it was as annoying as Bella's incessant bouts of „Oh my god, oh my god, Edward, I still can't believe that you're mine, and so beautiful, and so perfect, and so cold, and so made of marble!“ (on a partly related note: the beginning of Breaking Dawn was so dreadful that I couldn't got past p. 94), though without the excuse of Gwen, Jack, Owen, Toshiko and Ianto being still stuck in the throes of teenage angst. Actually, all the psychological descriptions had something Stephenie Meyeresque and immature to them, which did flaw the interaction between Owen and Toshiko that I was so looking forward to. Had Phil Ford shown the same talent for humour as in Something Borrowed, the hilarious Torchwood episode he wrote, it wouldn't have been that bad. Unfortunately, he didn't: The book almost completely lacks good dialogue and the few attempts at being funny don't really work, being neither subtle nor outrageous, but simply flat.

On the upside – yes, I do have a few positive aspects to point out – the story was, apart from the aforementioned repetitions, rather fast-paced (and you keep reading because it's Torchwood, after all). And although I had understood what was actually going on in SkyPoint long before the showdown, I found the let's-use-Torchwood-the-super-team-as-a-security-system-tester idea in the second half of the book quite entertaining, the best part of it being probably Owen's extensive tribute to MacGyver.

Thanks again, dear Karine, for sending me SkyPoint and please don't be upset about me not liking it as much as I would have wanted to (I would have bought it anyway, if I hadn't got it through the Doctor Swap ;-)).

Phil Ford's SkyPoint is published by BBC Books.






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